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Silberne Hochzeit für ein Novum im Fußball Kreispokal Ein Endspiel zweier zweiter Teams ihrer Vereine und das mit einem krassen Außenseiter begeisterte vor 25 Jahren Von Rainer Taubald Plauen – 1. Mai vor 25 Jahren. Telefonat mit dem Vorsitzenden vom Kreisverband Fußball (KVF) Lothar Scherf: „Hallo Lothar, wir können Pfingsten unser Punktspiel gegen Jößnitz nicht nachholen“… „Warum? Keine Leute?“… „Nee, wir haben im Pokal heute Wacker geschlagen“…Nach  kurzer Schweigezeit… „Ihr seid verrückt“.  Pfingstmontag, am 27. Mai 1996, spielten auf dem Plauener Lindentempel unter Leitung von Schiedsrichter Jürgen Heinz  zwei zweite Mannschaften ihrer Vereine das Endspiel um den Kreispokal des KVF Vogtland/Plauen. Das Endspiel war deshalb ein Novum der Pokalfinals und zusätzlich ein Spiel David gegen Goliath. Die Endspielteilnahme des schon feststehenden Kreismeister und wenig späteren Aufsteiger in die Bezirksklasse VFC Plauen II war zu erwarten. Der Finaleinzug vom 2. Kreisklassenteam FSV BAU Weischlitz II war eine Sensation. Und die ereignete sich just im Jahr des 50-jährigen Vereinsjubiläums. Für die FSV Reserve, eine  Mischung aus Technikern und Kämpfern, Routiniers und Jungspunden, war das die Krönung ihrer seit 15 Jahren anhaltenden Dominanz unter den zweiten Mannschaften. Als langjähriger Verantwortlicher der spiel- und charakterstarken FSV Kicker diesen Höhepunkt mit zu erleben war etwas ganz besonderes.  VFC Plauen II besiegte auf seinem Weg ins Endspiel mit Lok, Fortuna und TSV  Plauen deutlich spielstarke Teams der 1. Kreisklasse. Die FSV Reserve dagegen rechtfertigte ihre Finalteilnahme nach sensationellen Auswärtssiegen bei den stärksten Mannschaften der jeweiligen Spielklasse, so gegen den Tabellenführer der 2. Kreisklasse SG Unterlosa, den Tabellenzweiten  der 1. Kreisklasse Klingenthal/Oelsnitz SSV Bad Brambach und den Tabellenzweiten der 1. Kreisklasse Plauen 1. FC Wacker Plauen.  Der Sieg bei Wacker war die größte Sensation. Mit drei „Fußball-Nadelstichen vom Feinsten“ schlugen die Weischlitzer das von den Spielanteilen deutlich überlegene Heimteam. Alles überragend beim Sieger war Torhüter Uwe Schmidt. Auch dank seiner Leistung scheiterten die Ostvorstädter. Im Endspiel spielten beide Teams auf Augenhöhe. Der haushohe Favorit tat sich gegen den Underdog vom Lande sehr schwer. Nach der 1:0 Führung durch Leupold verteidigten die Plauener mit viel Glück die Führung und entgingen einer dicken Blamage.  Der Weg der Finalisten ins Endspiel Ausscheidungsrunde:  FSV II und VFC II hatten Freilos. 1. Runde:       FSV II – Größzöbern 1:0                  Elsterberger BC II - VFC II 1:5 Achtelfinale:  SG Unterlosa – FSV II 1:2                 VFC II – Lok Plauen 6:0  Reichmann 0:1, Rössel, Mi-               4x Zapyshnyi, Stumpe 5:0.                       chael 0:2, Oheim 1:2        Schwabe 6:0. Viertelfinale:  Bad Brambach – FSV II 3:4             VFC II – Fortuna Plauen 3:1                       Barsch, Baumert  2:0, Rudisch          Wolfrum 1:0, Sucker 1:1,                       2:1, Linke 2:2, Reichmann 2:3,          Zapyshnyi  2:1,3:1.  Dölz 2:4, Neupert 3:4. Halbfinale:     Wacker Plauen – FSV II 2:3             TSV Plauen – VFC II 1:5  0:1 Linke, 1:1 Löffler, 1:2 Rössel,      Brzoska 0:1, Schwabe 0:2,                                                Mario, 1:3 Rudisch, 2:3 Löffler        Leupold 0:3, Kornbacher 0:4,        Weiß 1:4, Luft 1:5. Endspiel:       FSV II – VFC II 0:1 (Tor Leupold)
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